Der Weg zum Kühlschrank ist nicht weit. Gerade jetzt, wo viele Leute im Homeoffice arbeiten oder wegen der Bewegungseinschränkungen mehr zuhause sind, sind schnelle, meist ungesunde Mahlzeiten und kalorienreiche Snacks sehr verlockend. Doch mit ein wenig Fantasie und gutem Willen, ist gesundes Essen auch im Homeoffice leicht umzusetzen.

Unsere Tipps helfen Ihnen, eine Struktur in den Homeoffice-Tag zu bringen und die Mahlzeiten clever vor- und zuzubereiten.

Mahlzeiten planen

Eigentlich müsste es im Homeoffice leichter sein, gesundes Essverhalten zu leben. Man hat in der eigenen Hand, was man einkauft, was man kocht und wann und wie oft man isst. Und doch fällt es vielen besonders schwer, nicht zu oft in die Küche und an den Kühl- oder Vorratsschrank zu gehen. Dieses ständige Essen wirkt sich sehr schnell u.a. auf der Waage aus. Wenn Sie bei der Arbeit sind, ist es selbstverständlich, dass Sie eine Mittagspause einplanen. Meist gehen Sie in ein Restaurant oder holen sich etwas an einem Imbissstand. Hierbei gehen Sie nach draussen und legen einige hundert Meter zu Fuss zurück. Warum nicht auch zuhause? Nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang ums Haus. Das ist gut für die Verdauung und die Gesundheit.

Kaffee – Mittagessen – Zvieri

Wieviele Male gehen Sie in Ihrer Unternehmung pro Tag in den Pausenraum? Einmal am Morgen und einmal am Nachmittag? Behalten Sie das auch zuhause bei. Damit meinen wir: Gehen Sie, aber nicht dreimal am Morgen und dreimal am Nachmittag. Dies nicht wegen Ihrem Arbeitgeber, sondern weil Sie zuhause öfter in Versuchung geraten, schnell etwas aus dem Kühlschrank zu nehmen oder ein Stück Schokolade abzubrechen. Da Sie über Mittag nun eher selbst etwas zubereiten müssen, sollten Sie dafür genug Zeit einberechnen. Studien haben gezeigt, dass gerade in der Coronazeit viele Leute die Mittagpause streichen oder stark verkürzen. Diese Zeit zum Abstellen und Ruhen ist aber für die Produktivität am Nachmittag und die Psyche äusserst wichtig. Mit einer guten Planung der Einkäufe, haben Sie auch immer etwas zuhause, das Sie zu einem leckeren Essen verarbeiten können.

Einkäufe planen

Bringen Sie Struktur in Ihren Einkauf. Was einfach tönt, ist es nicht immer. Nehmen Sie sich Zeit und schreiben Sie sich eine gut sortierte Einkaufsliste. Diese bewahrt Sie auch vor Impulskäufen. Erstellen Sie einen Wochenplan auf dem viel frisches Obst und Gemüse steht – und am besten so wenig wie möglich Snacks. Denn was Sie nicht zuhause haben, können Sie auch nicht essen. Wenn Sie kochen, planen Sie bewusst Reste ein, die Sie im Laufe der Woche einfach noch erwärmen müssen. So sparen Sie Zeit, geniessen aber trotzdem eine gesunde, feine Mahlzeit.

Gesunde Snacks fürs Homeoffice

Manchmal geht es nicht ohne. Doch es müssen ja nicht immer gleich der Schokoriegel oder das kaloriengeladene Guezli sein. Möchten Sie einen Energieschub zwischendurch, dann essen Sie einen knackigen Apfel, eine Handvoll Studentenfutter oder ungezuckerte Trockenfrüchte. Aber auch hier gilt: Nicht gleich die die ganze Packung oder die volle Tüte an den Bürotisch nehmen, sondern einfach eine Portion. Zudem gilt: Wenn Sie nichts Essbares in Greifnähe haben, werden Sie auch nicht in Versuchung geführt.

Und zudem:

Neben der gesunden, ausgewogenen Ernährung, sollten Sie dieses Triumvirat nicht vergessen:

  • viel Wasser oder ungesüsste Getränke
  • ausreichend Schlaf
  • tägliche Bewegung.

 

*dies gilt natürlich auch für Pensionierte oder Personen, die z. B. wegen Arbeitslosigkeit viel zuhause sind.

 

(Foto: Sabir Amed auf unsplash.com)